Elektroinstallation Kosten 2026: Ratgeber für Neubau & Sanierung

Die Planung der Elektroinstallation ist eines der wichtigsten Gewerke beim Hausbau oder einer umfassenden Sanierung. Doch während Fliesen oder Bodenbeläge leicht kalkulierbar sind, bleibt die Elektrik für viele Bauherren eine „Black Box“. In diesem Ratgeber erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie 2026 rechnen müssen und worauf es bei der Planung ankommt.

Was kostet eine Elektroinstallation im Durchschnitt?

Als Faustformel gilt: Für eine Standard-Elektroinstallation im Neubau sollten Sie etwa 3 % bis 5 % der gesamten Baukosten einplanen. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus entspricht dies meist einer Summe zwischen 15.000 € und 25.000 €.

Leistungsumfang Geschätzte Kosten
Basisausstattung (nach DIN 18015) 80 € – 100 € pro m²
Gehobene Ausstattung (viele Steckdosen, LAN) 110 € – 140 € pro m²
Smart Home (KNX oder Funk-Systeme) Ab 180 € pro m²

Einflussfaktoren auf die Gesamtkosten

Mehrere Faktoren bestimmen, ob die Rechnung am Ende eher am unteren oder oberen Rand der Skala liegt:

  • Neubau vs. Altbau: Während im Neubau Schlitze direkt gefräst werden können, ist der Aufwand bei einer Altbausanierung durch Stemmarbeiten oft höher.
  • Anzahl der Anschlüsse: Jede zusätzliche Steckdose, jeder Deckenauslass und jeder Netzwerkanschluss schlägt mit Material- und Lohnkosten zu Buche.
  • Zählerschrank: Ein moderner Zählerschrank inkl. Sicherungen und FI-Schutzschaltern kostet allein zwischen 2.500 € und 4.500 €.
  • Eigenleistung: Wer Schlitze selbst klopft oder Kabel zieht (nach Absprache!), kann die Lohnkosten um ca. 10–15 % senken.

[Image of modern electrical circuit breaker panel]

Lohnkosten für Elektriker im Jahr 2026

Die Fachkräftepreise sind in den letzten Jahren stetig gestiegen. Aktuell müssen Sie mit folgenden Stundensätzen rechnen:

  • Meisterstunde: 75 € – 95 €
  • Gesellenstunde: 60 € – 80 €
  • Anfahrtskosten: Pauschal meist zwischen 30 € und 60 €

Pro-Tipp: Holen Sie sich immer mindestens drei Vergleichsangebote ein. Regionale Unterschiede sind oft massiv. Einen passenden Fachbetrieb in Ihrer Nähe finden Sie schnell über unsere Suche:
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Checkliste für Ihre Elektroplanung

  1. Reichen die Steckdosen in der Küche für alle Küchengeräte?
  2. Ist eine Wallbox für E-Autos in der Garage vorgesehen?
  3. Wurden Leerrohre für spätere Erweiterungen (z.B. Photovoltaik) verlegt?
  4. Ist ein Blitzschutz- und Erdungskonzept vorhanden?

Fazit

Eine gute Elektroinstallation ist eine Investition in die Sicherheit und den Komfort Ihres Zuhauses. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle – besonders nicht bei der Anzahl der Steckdosen oder der Qualität der Sicherungselemente. Mit einer soliden Planung und dem richtigen Partner lassen sich böse Überraschungen bei den Kosten vermeiden.

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